Jan Montags Lyrik

Eine Sammlung poetischer Texte von Jan Montag.

Das Licht verlischt

Der Nebel hängt wie Atem im Geäst,
kein Vogel ruft mehr in den Abend hin.
Das Licht verlischt, als hätte es vergessen,
woher es kam – und wohin es will.
Und etwas Dunkles wächst in mir mit ihm.

Einsamkeit, stillstand, ende


Der Mittwoch tanzt im morgendlichen Nebelregen

Der Mittwoch tanzt im morgendlichen Nebelregen, umarmt von Tauschleiern und flüsternden Blättern, die mit dem Wind schmiegen.

Eine neugierige Schildkröte, deren Panzer im Sonnenlicht glänzt, begibt sich auf eine langsame Reise. Flatternde Schmetterlinge; oder vielleicht, wie wir gelassen sind?

wochentage, lyrik


Dolomiten

Im Kopf die Dolomiten durch die Morgensonne erfahren;
Wie dich;
Um in deinen Schatten zu liegen

lyrik, natur, mood


James Bean (.lyrik)

Ich pflückte die Früchte der Buschbohne,
steckte sie in mein Hemd,
warf die weichen den Hühnern zu
und behielt gerade genug für eine Person.
Die jungen, süßen Blätter
köchelten im Nebel vor,
nur leicht gepfeffert,
waren aber essbar und lecker so.
Die Bohnen wohl und auch der Mensch
gediehen still im gleichen Takt,
vom Boden genährt, vom Morgen bedacht,
und teilten den Tag ohne ein Wort.

lyrik, Prosa


Morgenrot (.Picture)

Und während der Porridge kocht zeichnet der Morgen eine leuchtende Scheibe über die Stadt. Die Taube staunt. So auch Frau Nacht.

Verschiedene Bilder vom selben Motiv. Der Sonnenaufgang über der Stadt.

Verschiedene Bilder vom selben Motiv. Der Sonnenaufgang über der Stadt.

pictures, notes, lyrik, Prosa