Tau
Moosgrün wandelt der Tau durchs Gestern
und träumt vom Blau
Moos auf einem Dach, benetzt mit ein paar Tautropfen (C) Herr Montag
Eine Sammlung poetischer Texte von Jan Montag.
Moosgrün wandelt der Tau durchs Gestern
und träumt vom Blau
Moos auf einem Dach, benetzt mit ein paar Tautropfen (C) Herr Montag
Schneeglöckchen zupfen gesenkten Hauptes durch kargen Boden, sie fliehen zum noch jungen Licht des neuen Jahres.
Gelbe Windröschen und rote Frühlingslichtblumen flüstern.
Ich stehe einsam am Strand und betrachte die geheimnisvoll wechselnde Oberfläche des Meeres, wie sich das Licht der Gestirne bricht.
Ich schreibe in mein Buch aus Versen.
Deinen Namen.[1]
Flaschensammler führen mir unter
dem fahlen Licht des Halbmondes
meine Ausweglosigkeit in der entrückten Endlichkeit
dieser Tage vor Augen.