Blätter sterben sacht
Blätter sterben sacht, kalter Wind trägt ihre Haut, Mond im Nebel ruht, Herbst vergisst den letzten Klang.
Eine Sammlung poetischer Texte von Jan Montag.
Blätter sterben sacht, kalter Wind trägt ihre Haut, Mond im Nebel ruht, Herbst vergisst den letzten Klang.
Schwarzer Himmel wacht,
der Mond brennt im Blättermeer,
Schatten flüstern leis,
Nacht verschlingt das letzte Licht.
Schwarz-weiß Fotografie einer nächtlichen Szene. Über den dunklen Silhouetten von Bäumen geht ein heller Vollmond auf, dessen Licht hinter den Ästen strahlt. Am unteren Bildrand sind die Dächer eines Hauses mit einem erleuchteten Fenster sichtbar. Der Nachthimmel ist dunkel, mit wenigen kleinen Sternen und einem leichten Lichtreflex.
Und an einem Tag starb die Sonne und die Freude und das Leben und die Uhren hielten den Atem an während die Welt lernte namenlos zu sein

Und Rot und Gold und Gelb waren die Farben des Morgens. Die Nacht trug ihren purpurnen Samtmantel zum Himmel Frau Tag als Garderobier
Augen hören den Ruf der Farben Sonnenlichtmuster berühren die Wand Rote Tücher segeln und fallen