Jan Montags Lyrik

Eine Sammlung poetischer Texte von Jan Montag.

Tag: lyrik

Flüsternder Herbstwind

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Im flüsternden Herbstwind vergeht das Lächeln der Zeit, Vertrauen rinnt wie Licht durch müde Finger. Fliehende Stürme. (reißen an Schatten einst leuchtender Tage – und niemand hält sie fest.)

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kleine Fliege

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Hier ein bisschen Sonne und Maiwind in den großen Wipfeln, dort schon eine kleine Fliege die den Morgen in Aufruhr hält.

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Als Tag hinein blickte

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Als er in den Tag hinein blickte, eigentlich blickte er aus seinem Fenster hinaus in den Tag, nachdem Frau Nacht sich langsam anzog um zu verschwinden, da entschied er heute nicht hinaus zu gehen. Oder hinein. Hinein in diesen Tag. Nicht heute! Heute war Schlafanzugtag.

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Liebeskummer und Einsamkeit

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… und dann sah sie sich in seinen Augen, einen kurzen Moment nur, und dachte: “die eine Hälfte des Lebens hatte ich Liebeskummer und die andere Hälfte war ich einsam”…

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10:33 Uhr Leben

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10:33 Uhr
Leben schleppt sich wie auch die Schnecke über den noch nassen Weg Sonnenstrahlen künden vom Sommer

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