Jan Montags Lyrik

Eine Sammlung poetischer Texte von Jan Montag.

Die Freiheit des jungen Raben (.pictures)

Die Freiheit auf alten Fernsehantennen zu sitzen und dem Tag beim Werden zuschauen zu können, die wusste der junge Rabe bereits zu schätzen.

Noch von der Nacht dunkle Dächer, bewachsen mit Moos und Eis, im Hintergrund sieht man im Horizont die Sonne langsam aufgehen, ein Streifen ist bereits orangefarben.

Noch von der Nacht dunkle Dächer, bewachsen mit Moos und Eis, im Hintergrund sieht man im Horizont die Sonne langsam aufgehen, ein Streifen ist bereits orangefarben.

unterwegs, pictures, Prosa, lyrik


Schiff aus Stein (.prosa)

„Ein Schiff aus Stein“ in dessen Inneren die Nachtgeister von Insignien und Stigmata erzählen werden.

Der Dom zu Erfurt bei Nacht, er wird angestrahlt und im Vordergrund sieht man allerlei Blattwerk und Zweige.

Der Dom zu Erfurt bei Nacht, er wird angestrahlt und im Vordergrund sieht man allerlei Blattwerk und Zweige.

unterwegs, pictures, Prosa, lyrik


Morgenmond (.lyrik)

Wie der Morgenmond 🌙 das Dunkelblau vor dem noch jungen Tag versteckt hält

Der Mond an einem Morgen im Dezember, es ist eine Sichel, und der Himmel ist blau.

Der Mond an einem Morgen im Dezember, es ist eine Sichel, und der Himmel ist blau.

lyrik, Prosa


Wehmut (.prosa)

„Schau dir mal den Zierlauch an“
sagte sie flüchtig,
so als ob sie keine richtige Antwort
mehr erwarten würde. Gar nicht mehr.

Er indes verharrte einen Moment,
als müsse er erst prüfen,
ob sie tatsächlich ihn gemeint hatte.
Dann hob er den Blick, folgte ihrer Geste –
und spürte unerwartet,
wie ihn ein leiser Anflug von Wehmut durchströmte.

lyrik, Prosa


Nahezu Freude im Herzen (.lyrik)

Nahezu Freude im Herzen weil Sonnenstrahlen die Stadt küssen;
Langsam schiebt sich Frau Nacht über Dächer Das Leben bleibt schwarz.

lyrik, Prosa