Jan Montags Lyrik

Eine Sammlung poetischer Texte von Jan Montag.

milchige Himmel hängt tief

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Der milchige Himmel hängt tief über den Schindeldächern, und aus dem nahen Lindenhain dringt murmelndes Flirren der letzten Junikäfer in die dämmernde Welt. Etwas erinnert an vergangenes Laub, an Sehnsucht nach dem Nichtgesagten. Vielleicht spürt er die Rückkehr des Sommers. Oder seine Abwesenheit.

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wünsche mir Sonnenblumen

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Ich wünsche mir Sonnenblumen 🌻
und ewige Sommer auf der Suche
nach dem Schatten, in dem Gedanken blühen.

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Stürmlich doch sommerlich leuchtet

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Stürmlich doch sommerlich leuchtet das fliehende Blatt über den Campus, hoch und hinüber, hinaus auf die Straßen; so wie dereinst nur der Wille und ein bisschen Liebe

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Sonntage für Furchtlose

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Samstage für Furchtlose und auch der Rabe blinzelt schon in die Morgensonne,
die noch in den Bäumen wartet

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Graudunkle Regentropfen

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Graudunkle Regentropfen
und eine Nacht,
die stumm
durch des Mondes Schilfhaar kämmt.

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