Jan Montags Lyrik

Eine Sammlung poetischer Texte von Jan Montag.

Auf der Suche nach dem eigenen Ich

Auf der Suche nach dem eigenen Ich das Gefühl fehl am Platze zu sein

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Meine Seele wie Wetter

Meine Seele wie das Wetter
bleiern und schwer
schwarzgrau anstrengend

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fürchtet kürzer werdenden Tage

Er fürchtet die kürzer werdenden Tage und die Melancholie des Lichts, jedes Jahr. Jedes Jahr. Bis eines Tages.

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Leben langer unruhiger Fluss

Das Leben ist ein langer, unruhiger Fluss.

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milchige Himmel hängt tief

Der milchige Himmel hängt tief über den Schindeldächern, und aus dem nahen Lindenhain dringt murmelndes Flirren der letzten Junikäfer in die dämmernde Welt. Etwas erinnert an vergangenes Laub, an Sehnsucht nach dem Nichtgesagten. Vielleicht spürt er die Rückkehr des Sommers. Oder seine Abwesenheit.

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