Jan Montags Lyrik

Eine Sammlung poetischer Texte von Jan Montag.

bleierne Wolken

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Bleiern liegen die Wolken, hier und da zuckt Helligkeit hindurch. Das Wetter ist gleichzeitig herbstlich und sommerlich schwül. Der Wind schwingt das Zepter. John Coltrane durchdringt den dumpfen Morgen mit seinem Tenorsaxophon. Eine Idylle die keine ist.

prosa


Regen küsst Melancholie

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Wie gemütlich mäandernd der Regen auf diese Fenster fällt und alles in ganz langsame Melancholie taucht

Ein grauer Himmel, unten sind Baumspitzen zu sehen, alles ist grau, regnerisch und verschwommen.

Ein grauer Himmel, unten sind Baumspitzen zu sehen, alles ist grau, regnerisch und verschwommen.

lyrik, pictures, nature


Flüsternder Herbstwind

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Im flüsternden Herbstwind vergeht das Lächeln der Zeit, Vertrauen rinnt wie Licht durch müde Finger. Fliehende Stürme. (reißen an Schatten einst leuchtender Tage – und niemand hält sie fest.)

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kleine Fliege

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Hier ein bisschen Sonne und Maiwind in den großen Wipfeln, dort schon eine kleine Fliege die den Morgen in Aufruhr hält.

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Als Tag hinein blickte

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Als er in den Tag hinein blickte, eigentlich blickte er aus seinem Fenster hinaus in den Tag, nachdem Frau Nacht sich langsam anzog um zu verschwinden, da entschied er heute nicht hinaus zu gehen. Oder hinein. Hinein in diesen Tag. Nicht heute! Heute war Schlafanzugtag.

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