Jan Montags Lyrik

Eine Sammlung poetischer Texte von Jan Montag.

Tag: lyrik

Raunächte

Lass uns ein paar Raunächte sein –
noch sind einige davon übrig.
Wir stehlen den Atem der Zeit,
unsichtbar im Nebel, lautlos wie Diebe.
Die Kälte hält die Welt im Bann,
doch wir wärmen uns an den Schatten.

Flüstern Geschichten. Hoffnung, dass niemand sie kennt,
zwischen flackernden Lichtern und schwärzeren Straßen.
Lass uns ein paar Raunächte sein –
wo Stunden verschwimmen, doch Masken fallen nicht.
Kein Morgen, der uns verrät,
kein Tag, der uns finden will.

lyrik, prosa


Seidentuch

Manchmal war ihre Stimme weich wie ein Seidentuch was man über die blaue See gelegt hatte

lyrik


Fluss, du gehst auf deine Reise (.stumblr)

Verzweigte Schatten
Fluss windet sich still
Stummer Tag ertrinkt

Ein düsteres Bild von einem Wald, im Hintergrund sieht man einen Fluss. Das Foto ist schwarz-weiß.

Ein düsteres Bild von einem Wald, im Hintergrund sieht man einen Fluss. Das Foto ist schwarz-weiß.

pictures, lyrik


Samtene Worte (.lyrik)

Wie du der Wald bist und ich das blaue Flüsslein und samtene Worte die sich gleichen, wie grünes Moos und die alte Drossel

lyrik


Flüsslein

Wie du der Wald bist und ich das blaue Flüsslein und samtene Worte die sich gleichen, wie grünes Moos und die alte Drossel

lyrik, natur