bin Boheme Baby wo
„Ich bin Boheme Baby“ aber wo du
dich schlafen legst am Fluss der
Geschichte da ahnt nur die Birke
und der unendliche Berg
Eine Sammlung poetischer Texte von Jan Montag.
„Ich bin Boheme Baby“ aber wo du
dich schlafen legst am Fluss der
Geschichte da ahnt nur die Birke
und der unendliche Berg
Bleiern liegen die Wolken, hier und da zuckt Helligkeit hindurch. Das Wetter ist gleichzeitig herbstlich und sommerlich schwül. Der Wind schwingt das Zepter. John Coltrane durchdringt den dumpfen Morgen mit seinem Tenorsaxophon. Eine Idylle die keine ist.
Lass uns ein paar Raunächte sein –
noch sind einige davon übrig.
Wir stehlen den Atem der Zeit,
unsichtbar im Nebel, lautlos wie Diebe.
Die Kälte hält die Welt im Bann,
doch wir wärmen uns an den Schatten.
Flüstern Geschichten. Hoffnung, dass niemand sie kennt,
zwischen flackernden Lichtern und schwärzeren Straßen.
Lass uns ein paar Raunächte sein –
wo Stunden verschwimmen, doch Masken fallen nicht.
Kein Morgen, der uns verrät,
kein Tag, der uns finden will.
“Brudi, der Campus gerade hardcore Herbst-Modus: rote und bunte Blätter, die Bäume einfach on fire. Mal nice warm, mal freshe Kälte – so’n Mix. Sonnenaufgang ballert überm Bürotrakt, alles in cozy Vibes getaucht. Herbst am Start, pure Liebe.”