Raunächte
Lass uns ein paar Raunächte sein –
noch sind einige davon übrig.
Wir stehlen den Atem der Zeit,
unsichtbar im Nebel, lautlos wie Diebe.
Die Kälte hält die Welt im Bann,
doch wir wärmen uns an den Schatten.
Flüstern Geschichten. Hoffnung, dass niemand sie kennt,
zwischen flackernden Lichtern und schwärzeren Straßen.
Lass uns ein paar Raunächte sein –
wo Stunden verschwimmen, doch Masken fallen nicht.
Kein Morgen, der uns verrät,
kein Tag, der uns finden will.
Seidentuch
Manchmal war ihre Stimme weich wie ein Seidentuch was man über die blaue See gelegt hatte
Fluss, du gehst auf deine Reise (.stumblr)
Verzweigte Schatten
Fluss windet sich still
Stummer Tag ertrinkt
