Jan Montags Lyrik

Eine Sammlung poetischer Texte von Jan Montag.

Ein guter Moment

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Er hatte noch ihr Lachen im Sinn und sie hielt seine Hand für eine kleine Weile;
gemeinsam waren sie Gezeiten, Strand und die Sonne;
aber Schnee und grüne Hügel, weite Täler.
Ein guter Moment.

lyrik, natur


Schornsteine

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Wie die Schornsteine
über der alten Geisterstadt
in den Himmel flüchten

lyrik


Raunächte

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Lass uns ein paar Raunächte sein –
noch sind einige davon übrig.
Wir stehlen den Atem der Zeit,
unsichtbar im Nebel, lautlos wie Diebe.
Die Kälte hält die Welt im Bann,
doch wir wärmen uns an den Schatten.

Flüstern Geschichten. Hoffnung, dass niemand sie kennt,
zwischen flackernden Lichtern und schwärzeren Straßen.
Lass uns ein paar Raunächte sein –
wo Stunden verschwimmen, doch Masken fallen nicht.
Kein Morgen, der uns verrät,
kein Tag, der uns finden will.

lyrik, prosa


Seidentuch

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Manchmal war ihre Stimme weich wie ein Seidentuch was man über die blaue See gelegt hatte

lyrik


Fluss, du gehst auf deine Reise (.stumblr)

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Verzweigte Schatten
Fluss windet sich still
Stummer Tag ertrinkt

Ein düsteres Bild von einem Wald, im Hintergrund sieht man einen Fluss. Das Foto ist schwarz-weiß.

Ein düsteres Bild von einem Wald, im Hintergrund sieht man einen Fluss. Das Foto ist schwarz-weiß.

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