Jan Montags Lyrik

Eine Sammlung poetischer Texte von Jan Montag.

Der stille Mondling

Ein Straßenzug, links und rechts Gründerzeithäuser. Das Bild ist sehr dunkel gehalten, am Himmel sieht man den Vollmond. (C) Herr Montag.

Ein Straßenzug, links und rechts Gründerzeithäuser. Das Bild ist sehr dunkel gehalten, am Himmel sieht man den Vollmond. (C) Herr Montag.

winter, nacht, mond, lyrik, mood


Üppigkeit

Sie blühten um ihr Leben und ich kniete vor ihnen nieder,

so viel Üppigkeit legte sich um mein Herz, für immer.

lyrik


Wehmut des Winters (.prosa)

Die Wehmut des Winters war so ehrenlos wie dereinst Brudi Todgesang und seine Bros, die sich plötzlich in der traurigen Realität wussten, dass nichts für immer währt.

Die eisige Kälte spiegelte sich also in ihren einsamen Augen wider, die sehnsüchtig nach wärmeren Tagen suchen.

Die Bäume, einst in voller Blüte, sind nun kahl und entblößt, ein trauriges Zeugnis für die Unausweichlichkeit der Zeit. Die Stille, die den Schnee begleitet, wird von einem Schmerz durchzogen, der in der Kälte der Nacht seinen Abdruck findet.

lyrik, winter


Und immer wieder auf das Fahrrad

Und immer wieder auf das Fahrrad, an die Arbeit und zurück[1]


  1. Mit einer postpunk-ähnlichen Melodie singen. ↩︎

musique, mood, lyrik


Eins mit Frau Nacht

Wie die Nacht einfach jeden Umlauftag über die Dächer zieht, mit ihren funkelnden Augen Hallo sagt und mich in ihrem schwarzen Schlund ganz nach unten saugt, so als ob wir Eins wären und nichts dazwischen käme, nicht mal Hoffnung.

lyrik, mood