Jan Montags Lyrik

Eine Sammlung poetischer Texte von Jan Montag.

Das absolute Glück

als der allerletze seiner Gedanken. Zum Beispiel letztes Jahr im Sommer. Und dann wünscht er sich, Teil einer Bewegung zu sein. Aber eins ist klar, es geht nichts von heut auf morgen. Und er reimt aber immerhin weniger Sorgen. Doch Realität mahnt zur Geduld.

Aber hier leben? Nein Danke!

lyrik, sommertag


Monoton + Minimal

Wie wir die Monotonie jagen
Und das Flüstern im Wald hören;
Wie wir aus Stunden ein Jahr machen
und Mondschein aus ihrem Haar

lyrik, prosa


Pfannkuchen

Die kleine Eule und der kugelrunde Pfannkuchen und wie sie darüber stritten, wer mehr Mut habe und dass man sich lieber mal was trauen sollte dieser Tage. „Gerade sein“ sagte der Pfannkuchen.

Und keinen Hass“ meinte die Eule. Eigentlich waren sie sich doch einig.

lyrik, prosa


coffee

Wie die ganz große Bialetti Kaffemaschine durch die langen Flure des Instituts pfeift und von froher Pause kündet;
Draußen tanzen Zielscheiben am Himmel.

Splitterregen - es schneit.

lyrik, mood, winter


Der stille Mondling

Ein Straßenzug, links und rechts Gründerzeithäuser. Das Bild ist sehr dunkel gehalten, am Himmel sieht man den Vollmond. (C) Herr Montag.

Ein Straßenzug, links und rechts Gründerzeithäuser. Das Bild ist sehr dunkel gehalten, am Himmel sieht man den Vollmond. (C) Herr Montag.

winter, nacht, mond, lyrik, mood