Jan Montags Lyrik

Eine Sammlung poetischer Texte von Jan Montag.

Tag: lyrik

Pfannkuchen

Die kleine Eule und der kugelrunde Pfannkuchen und wie sie darüber stritten, wer mehr Mut habe und dass man sich lieber mal was trauen sollte dieser Tage. „Gerade sein“ sagte der Pfannkuchen.

Und keinen Hass“ meinte die Eule. Eigentlich waren sie sich doch einig.

lyrik, prosa


coffee

Wie die ganz große Bialetti Kaffemaschine durch die langen Flure des Instituts pfeift und von froher Pause kündet;
Draußen tanzen Zielscheiben am Himmel.

Splitterregen - es schneit.

lyrik, mood, winter


Der stille Mondling

Ein Straßenzug, links und rechts Gründerzeithäuser. Das Bild ist sehr dunkel gehalten, am Himmel sieht man den Vollmond. (C) Herr Montag.

Ein Straßenzug, links und rechts Gründerzeithäuser. Das Bild ist sehr dunkel gehalten, am Himmel sieht man den Vollmond. (C) Herr Montag.

winter, nacht, mond, lyrik, mood


Üppigkeit

Sie blühten um ihr Leben und ich kniete vor ihnen nieder,

so viel Üppigkeit legte sich um mein Herz, für immer.

lyrik


Wehmut des Winters (.prosa)

Die Wehmut des Winters war so ehrenlos wie dereinst Brudi Todgesang und seine Bros, die sich plötzlich in der traurigen Realität wussten, dass nichts für immer währt.

Die eisige Kälte spiegelte sich also in ihren einsamen Augen wider, die sehnsüchtig nach wärmeren Tagen suchen.

Die Bäume, einst in voller Blüte, sind nun kahl und entblößt, ein trauriges Zeugnis für die Unausweichlichkeit der Zeit. Die Stille, die den Schnee begleitet, wird von einem Schmerz durchzogen, der in der Kälte der Nacht seinen Abdruck findet.

lyrik, winter