Jan Montags Lyrik

Eine Sammlung poetischer Texte von Jan Montag.

Tag: natur

Ein guter Moment

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Er hatte noch ihr Lachen im Sinn und sie hielt seine Hand für eine kleine Weile;
gemeinsam waren sie Gezeiten, Strand und die Sonne;
aber Schnee und grüne Hügel, weite Täler.
Ein guter Moment.

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Flüsslein

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Wie du der Wald bist und ich das blaue Flüsslein und samtene Worte die sich gleichen, wie grünes Moos und die alte Drossel

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Der gestrige Regen

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Der gestrige Regen
tupft Blätter der Morgenbäume und
nieselt die kleine runde Nacktschnecke
ins Wochenende.

Frau Sonne schiebt Herrn Nacht in den Schatten

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Der kleine moosgrüne Igel

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Der kleine moosgrüne Igel wandert durchs Tau ins Gestern
und träumt vom Blau

Moos auf einem Hausdach, man kann Wassertropfen erkennen. Es sieht aus wie ein kleiner, niedlicher Igel. (C) Herr Montag

Moos auf einem Hausdach, man kann Wassertropfen erkennen. Es sieht aus wie ein kleiner, niedlicher Igel. (C) Herr Montag

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Koli Bri

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„Warum wirkst du so melancholisch“ fragte der Kolibri den vom Wasser rundlich geschliffenen Bernstein. Dieser leuchtete mit einem Hauch von Traurigkeit: “Ich trage die Erinnerungen aller Zeiten in mir, die von Sonnenuntergängen und verlorenen Welten, lieber Kolibri." Und dann floh das goldfarbene Licht.

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