Jan Montags Lyrik

Eine Sammlung poetischer Texte von Jan Montag.

Tag: natur

Koli Bri

„Warum wirkst du so melancholisch“ fragte der Kolibri den vom Wasser rundlich geschliffenen Bernstein. Dieser leuchtete mit einem Hauch von Traurigkeit: “Ich trage die Erinnerungen aller Zeiten in mir, die von Sonnenuntergängen und verlorenen Welten, lieber Kolibri." Und dann floh das goldfarbene Licht.

lyrik, natur


Schneehelles Licht und der Morgen

Schneehelles Licht und der Morgen

Sonnenaufgang über dem Schneefeld. Im Vordergrund karge Bäume. (C) Herr Montag. Sonnenaufgang über dem Schneefeld. Im Vordergrund karge Bäume. (C) Herr Montag

lyrik, mood, natur, pictures


Reif

Wie das schon etwas ins Jahr gekommene Morgenlicht
ganz sacht seine Stadt wach küsst
Das Yak in der Tundra riecht den Raureif wachsen

Der Himmel blutrot. Ein Vogel entfliegt, vielleicht ist es ein Rabe. (C) Herr Montag.

Der Himmel blutrot. Ein Vogel entfliegt, vielleicht ist es ein Rabe. (C) Herr Montag.

lyrik, natur, herbst, pictures, prosa


Regen Haar Bäume wie

.-. Regen im Haar der Bäume;
wie Tropfen und Achtsamkeit mit der Zeit zerfallen

lyrik, natur, prosa


Flirren

Wie die Hitze
das Flirren
und der Erdboden ächzen
Risse wie in uns
Leben

Sonnenblume im Fokus, Feld und blauer Himmel im Hintergrund. Es ist Sommer.

Sonnenblume im Fokus, Feld und blauer Himmel im Hintergrund. Es ist Sommer.

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